Mittagsblumen

Mittagsblümchen (Delosperma) sind ausgesprochene Sonnenanbeter! Sie öffnen ihre herrlichen Blüten nur bei Sonne und warmen Temperaturen. Die meisten Sorten sind dauerblühend und kompakt. Es sind aber auch einige flächendeckende Wuchsmonster dabei.

Ab Ende Aprilhälfte bieten wir eine schöne Auswahl unterschiedlicher Sorten an. 

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Mittagsblumen (Delosperma)

 

Standort:

Mittagsblumen sind ausgesprochene Sonnenanbeter! Ein vollsonniger, warmer Standort ist ideal. Wichtig ist zudem ein gut durchlässiger Boden. Hat man schwere, lehmige Böden, ist eine Aufbereitung des Bodens mit grobem Schotter, Sand oder Kies unabdingbar. Denn nasse Füße bzw. stauende Nässe vertragen Delosperma überhaupt nicht - besonders im Winter. Wenn Mittagsblumen im Winter absterben, dann meist nicht wegen Kälte, sondern Nässe.

 

Pflanzsubstrat für Schalen und Gefäße:

Um die Pflanze vor zu viel Nässe (insbesondere im Winter) zu schützen, empfehle ich ein durchlässiges Pflanzsubstrat wie Kakteenerde. Der mineralische Anteil (Lava, Bims, Schotter, Split, Sand, Perlite etc.) sollte recht hoch sein, bei den von uns verwendeten Substraten liegt er bei mindestens 50 Prozent. Torf ist zu vermeiden und Humus nur in sparsamen Mengen einzusetzen. Schalen und Gefäße brauchen grundsätzlich einen guten Wasserabzug und gute Drainage.

 

Düngung:

Mittagsblumen kommen gut mit kargen Verhältnissen zurecht, Sie können die Blütenbildung aber durch gelegentliches Düngen verbessern. Verwenden Sie dafür einen Kakteendünger (wegen der geringeren Stickstoffanteile). Idealerweise starten Sie mit der Düngung im Frühjahr, damit die Pflanzen Kraft für die bevorstehende Blühphase erhalten. Auch danach können die Pflanzen moderat gedüngt werden, um einen zweiten Blütenansatz bzw. das durchgehende Blühen zu unterstützen. Ab dem Sommer sollten Sie nicht mehr düngen, damit die Pflanzen ausreichend für den bevorstehenden Winter ausreifen können.

 

Winterschutz:

Bei guter Drainage kommen viele Arten und Sorten sehr gut durch den Winter. Bei den von uns angebotenen Pflanzen findet Sie entsprechende Hinweise zur Winterhärte. Nicht unbedingt erforderlich, aber hilfreich ist ein Nässeschutz:  So lassen sich im Beet ausgepflanzte Exemplare abdecken, Schalen oder Töpfe mit Mittagsblumen überwintern am besten unter einem Dachvorsprung, auf regengeschützten Seiten des Hauses oder in einem unbeheizten Gewächshaus.

 

Größe und Wuchs:

Je nach Art und Sorte ist das Wuchsverhalten äußerst unterschiedlich. Es reicht von kleinen, kompakten Zwergen bis zu starkwüchsigen, flächeneinnehmenden Bodendeckern. Daher sind Delosperma sehr vielfältig einsetzbar. Die kompakten Sorten verwenden wir eher für kleine und geschützte Pflanzplätze, in Tröge, Schalen oder sonstige Gefäße. Die „Wuchsmonster“ eignen sich schön als Bodendecker im Steingarten, als herabhängende Pflanzen auf Trockenmauern oder auch als Hängepflanzen in größeren Kübeln und Trögen. Wuchern sie zu stark, kann man einzelne Triebe auch zurückschneiden. Bei den von uns angebotenen Pflanzen findet Sie entsprechende Hinweise zum Wuchsverhalten.

 

Blüten:

Mittagsblumen öffnen ihre Blüten nur bei Sonnenschein und bei ausreichenden Temperaturen. Sie sind sehr Insekten freundlich und ziehen viele Wildbienen und Schwebfliegen geradezu magisch an. Die Blütengröße variiert: Kleinblütige Sorten kommen auf gerade einmal 1 cm Durchmesser, während großblütige Sorten 5-6 cm erreichen.

 

Blütenfarbe:

Die Blütenfarben reichen von Weiß über Rosa bis Pink, allen erdenklichen Varianten von Lila und Violett, den freundlichen Tönen Gelb, Lachs und Orange bis hin zu roten Signalfarben. Bei Delosperma kommen jedes Jahr neue Sorten hinzu, das Farbenspektrum ist nahezu unbegrenzt.

 

Blütezeit:

Einige Arten und Sorten beginnen im April mit der Blüte. Die etwas frostempfindliche Delosperma sphalmanthoides öffnet sogar schon Ende März ihre pinkfarbenen Blüten. Viele großblütige Sorten zeigen im Mai und Juni geradezu überschwänglich, was sie in Sachen Blüten zu bieten haben. Im Sommer bilden sie oft noch eine schwache Nachblüte, die Sie durch das Rückschneiden alter Blüten sowie einer Düngung am Ende der ersten Blühphase fördern können. Viele der zwergigen, kleinblütigen Sorten blühen den ganzen Sommer bis in den Oktober hindurch, vorausgesetzt die Wasser- und Nährstoffversorgung ist ausreichend. Entsprechende Hinweise finden sich in den einzelnen Pflanzenbeschreibungen.